"Der ganz normale Wahnsinn" - Projektwochen an der jgs

Eine ganze Woche lang haben sich die Projektteams der Mediengestalterklassen 2MK1, 2MT1, 2MT2, 2MT3 und 2MT4 mit dem diesjährigen Projektrahmenthema "Der ganz normale Wahnsinn" in der Berufsschule auseinandergesetzt.

Die 5 Projektteams der 2MT3 konzipierten und realisierten jeweils eine Website zu diesem Rahmenthema, die Teams der anderen vier Klassen erstellten Frontpage und Rückseite einer Zeitschrift sowie zwei Doppelseiten nach eigener Wahl.
 
 
 
Das Magazin 2go von Alexander, Devin, Franziska, Jennifer und Sandra aus der 2MT2 beschäftigte sich mit dem ganz normalen Wahnsinn, den Berufspendler mit der Bahn tagtäglich in und rund um Stuttgart erleben. Dazu interviewten sie Berufspendler am Bahnhof, erstellten Diagramme über Zugverspätungen und gaben praktische Tipps für Pendler, wie man die oft unerwarteten, lästigen Wartezeiten sinnvoll überbrücken kann.
 
 
 
Ganz anders näherten sich Jonathan, Magnus, Monna, Niklas und Quentin der Sache. In der Februarausgabe ihres fiktiven mania-magazins drehte sich alles um die Themen Liebe, Valentinstag, Fasching und Obdachlosigkeit. Dazu befragten sie einen ehemaligen Obdachlosen, der als Straßenverkäufer nun Arbeit gefunden hat und am Hauptbahnhof, in Feuerbach und am Charlottenplatz die Zeitschrift trottwar verkauft, und lassen ihn erzählen, wie er persönlich den langen und schwierigen Weg aus der Obdachlosigkeit gefunden hat. Ein pfiffiges Editorial sowie zwei Umfragen zur Bedeutung des Valentintags in der Liebe sowie zum Thema Fasten runden die Ausgabe ab.
 
 
 
 
Das Team von Isabel, Lea, Luca, Nadine, Oliver und Philipp hingegen hat sein Augenmerk auf heutige Trends gerichtet. Äußerliche Veränderungen wie skurrile Haarfarben, Tattoos und Piercings werden in der Zeitschrift Im Trend kritisch unter die Lupe genommen. Dabei haben sie Passanten zum Thema Granny Hair befragt, in einem Bericht ausgeleuchtet, was hinter Piercings stehen kann und einen Leserbrief zum Thema Tätowieren verfasst.
 
 
 
 
 
Die Zeitschrift 23, in Anspielung an die 23 Stadtteile Stuttgarts, hat den Anspruch, das emotional aufgeladene Thema Stuttgart 21 zu versachlichen. Das Anliegen von Katrin, Lea, Lena, Max, Sarah und Viktoria war es, sich dezidiert gerade nicht auf die eine oder andere Seite zu schlagen, sondern unkommentiert beide Seiten, also Befürworter wie Gegner des Milliardenprojekts, zu Wort kommen zu lassen.
 
 
 
 
Alle Projektteams hatten zudem eine Dokumentation zu erstellen, in der die während der Projektwoche getroffenen Teamentscheidungen nachvollziehbar dargestellt und selbstkritisch reflektiert werden mussten.

Die nächste Projektwoche findet im Juni statt, dann werden die Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahrs einen Monatskalender für 2019 gestalten und produzieren.
 
 Text: A. Tennigkeit
Fotos: W. Aust