Ein Berliner rundum zufrieden in Schwaben: JGS-Absolvent Florian Kutschera beruflich und privat in der Erfolgsspur

Nach sieben Agentur-Jahren jetzt in der Produkt-Entwicklung: Florian Kutschera – an der JGS noch als Florian Leifeld unterwegs.
Bei JGS-Absolvent und Mediengestalter Florian Kutschera läuft derzeit alles rund: Er hat einen kreativen Job mit guter beruflicher Perspektive in einem Stuttgarter Startup-Unternehmen und ist glücklicher Familienvater.
Geboren 1984 in Berlin, dort Abitur gemacht und dann zur Mediengestalter-Ausbildung nach Stuttgart gekommen. 2007 an der JGS einen richtig guten Berufsschulabschluss hingelegt, natürlich im Ausbildungsbetrieb übernommen worden und dann vier Jahre bei der Agentur schmidtroeder in Stuttgart erfolgreich gearbeitet.
Jetzt im Frühjahr 2011 folgt der nächste berufliche Schritt: Florian Kutschera wechselt als Angestellter zu conceptboard.com, einem ganz jungen Startup, das für Agenturen eine riesige digitale Fläche, das Board, als Projekt-Werkzeug für Brainstorming, Feedback, Document-Review (statt E-Mail-Austausch) und Live-Meetings zur Verfügung stellt. "Ich bin hier hauptsächlich für die Softwareentwicklung, die Oberflächengestaltung verantwortlich. Das gibt mir die Möglichkeit, mich in ganz vielen Bereichen kreativ auszuleben. Außerdem reizt es mich, nach sieben Berufsjahren in einer Agentur jetzt ein Produkt für Agenturen zu machen."

Those were the days: Florian Kutschera, seine Ehefrau Laura, Filipo Coco und Valentino Holdegger (von rechts nach links) live on stage mit der Schulband der JGS beim Schulfest 2006.
An der Johannes-Gutenberg-Schule kennt man ihn noch unter Florian Leifeld, seit 2010 heißt er Florian Kutschera und er hat einen einjährigen Sohn namens Sören Fabian. "Er ist unser ganzer Stolz und Familienmotor, ich habe hier im Schwabenland meinen Platz gefunden und Wurzeln geschlagen, mich zieht es nicht zurück nach Berlin. Ich habe eine eigene Familie, einen Job mit Perspektive und gute Freunde."
Auch Ehefrau Laura ist an der JGS keine Unbekannte. Jahrelang sang sie an der Seite ihres heutigen Ehemanns in der Schulband. Jetzt studiert sie, derzeit im Mutterschutz, und will Grundschullehrerin werden. "Musikmachen und Gitarrespielen kommt derzeit leider viel zu kurz bei uns, aber es geht halt nicht alles", sagt Kutschera mit einem ganz leichten Anflug von Wehmut, fügt aber gleich auch lächelnd hinzu: "War ne echt schöne Zeit damals an der JGS, ich bin sehr gern hier zur Schule gegangen – das können sie ruhig auch schreiben."
Noch Verbindung zu den ehemaligen Klassenkameraden? "Ja, mit einem Kollegen bin ich nach wie vor gut befreundet, mit ein paar anderen habe ich immer wieder mal wieder per Mail oder Twitter Kontakt." Bleibt auch mal Zeit zum Entspannen? "Ab und zu gehe ich Volleyballspielen. In letzter Zeit etwas seltener, aber nach wie vor gern." Und gibt es Fortschritte bei der Aussprache des Schwäbischen? "Ich verstehe alles, aber mein Schwäbisch ist immer noch entfernt von völliger Akzentfreiheit. Mein Sohn hat's da sicher einmal leichter. Er lernt das hier von der Pike auf."
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