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Hannes G. ist ein fiktiver Nachkomme von Johannes Gutenberg, dem Erfinder des Buchdrucks im 15. Jahrhundert und Namensgeber unserer Schule. Hannes G. lebt im 21. Jahrhundert und geht als aufgeweckter und aufmerksamer Beobachter durchs Leben. Er interessiert sich für Kunst, Kultur, Bücher, Wissenschaft und Sport. Wenn ihm etwas auffällt, meldet er sich zu Wort. Heute über einen französischen Maler, dessen Spätwerk unlängst noch in der Stuttgarter Staatsgalerie zu sehen war:

Magische Momente auf die Leinwand bringen – Hannes G. über Claude Monet

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Ein Frühwerk Monets, das heute im Art Institute of Chicago zu sehen ist: die Karikatur des Notars Léon Marchon.

Seine ersten künstlerischen wie finanziellen Sporen verdient er sich als Karikaturist. Bereits im zarten Alter von 15 Jahren waren seine Karikaturen in seiner Heimatstadt Le Havre stadtbekannt.

Als Maler stellt er dann zunächst den damals gängigen idealisierenden Landschaftsbildern seine innovative Art von realistischer Landschaftsmalerei entgegen. Ein eigenwilliger kreativer Kopf, der stets seinen eigenen Weg suchte.

Monet geht es um das ganz genaue Hinsehen. Und: Immer wieder zieht es ihn – wie magisch – mit seiner Staffelei ans Meer und an die Klippen der normannischen Küste.

Sein 1872 entstandenes Gemälde "Impression, soleil levant", das kleine Fischerboote vor rauchenden Industrieanlagen im Hafen von Le Havre bei aufgehender Sonne zeigt (siehe unten), gibt einer ganzen Stilrichtung den Namen: dem Impressionismus. Ziel ist die unverfälschte Wiedergabe des momentanen Seheindrucks. Atmosphäre wird hier wichtiger als Raumwirkung, Formen und Konturen.

Erst in den 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts kommt Monet auch zu einem gewissen materiellen Wohlstand. Er kauft sich ein Haus in Giverny, nordwestlich von Paris, und unternimmt ausgedehnte
Reisen durch Frankreich, Italien, England und Norwegen.

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Farbintensive Reminiszenz an diverse Aufenthalte in der Stadt an der Themse: "London, das Parlament" von 1904.

Die Reiseeindrücke verarbeitet er in seinen Bildern. Aus der englischen Metropole, die er mehrfach besuchte, etwa bringt er umfangreiche Skizzen mit, die er daheim im Atelier zu mehr als 100 London-Bildern verdichtet.

Sein Spätwerk kreist dann um die Darstellung der botanischen Gartenanlagen rund um sein Wohnhaus. Mit der Sehkraft schwindet auch die Schaffenskraft. Monet stirbt 1926 im Alter von 86 Jahren in Giverny.

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Auf der Höhe seiner Schaffenskraft: Monets impressionistische Phase.

Eine umfangreiche Auswahl von Bildern Monets als Kunstdrucke zu erschwinglichen Preisen findet sich unter www.kunst-fuer-alle.de.

Viel Spaß dabei wünscht Hannes G.

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