Was treibt diese drei erfolgreichen jgs-Absolventen an, was motiviert sie?

Natalie Efinger und Ramona Güntert in London und Benjamin King

Was treibt mich an, was motiviert mich? Und wie gehören Erfolg und Motivation zusammen? Das sind wichtige Fragen für Auszubildende und Berufstätige in der Medienbranche, aber auch in anderen Berufen, die man sich immer wieder neu stellen sollte, wenn man vorankommen will. Genau das tut die Serie “Was motiviert mich, was treibt mich an?”.

Heute lassen wir 3 jgs-Absolventen zu Wort kommen, die in ihrem Beruf Erfolg haben. Den Auftakt macht eine junge Fotografin, die bereits viele Jahre im Ausland gelebt und gearbeitet hat und erst seit kurzem wieder heimischen Gefilden tätig ist:

Eine Globetrotterin in Sachen Fotografie: Natalie Efinger

“Vor mehr als 7 Jahren, nach dem Abschluss meiner Ausbildung zur Fotografin, hatte ich ein Verlangen nach der Ferne und allem Unbekannten, so als würde ich nach Antworten auf viele Fragen suchen, und mir war nur eines klar: dass diese Antworten in der Fremde liegen.

Also zog ich nach London, in meine Lieblingsstadt, und begann ein Studium der künstlerischen Fotografie an der University of Westminster, nach dem Abschluss hielt es mich noch eine Weile dort, dann weiter nach Berlin, bevor die Reise über Australien nach Spanien ging. Ich habe unendlich wertvolle Erfahrungen sammeln dürfen; mit sehr großen und auch kleinen Fotografen arbeiten dürfen, tolle, glamouröse Jobs ergattert und viele kleine Jobs zwischendurch gemacht. Die Großstadt war wie ein Vergnügungspark – glitzernd und anstrengend!

So musste auch stets die Balance zwischen Aufträgen aller Art und meinen eigenen, persönlichen Arbeiten gehalten werden, bis sich in mir auf dem Weg ein ganz neues, bisher unbekanntes Gefühl entfachte: Bedürfnis nach meiner Heimat im Schwarzwald. So zog ich nach ein paar Monaten Planung letztes Jahr im August von Barcelona zurück nach Süddeutschland und arbeite an meiner eigenen Fotografie.” (Natalie Efinger, jgs-Absolventin als Fotografin)

Kommen wir zu Benjamin King, der bei der Agentur hitcom inzwischen zum Mitglied der Geschäftsleitung und zum Teamleiter Software & IT aufgestiegen ist:

Ein Durchstarter in Sachen Karriere: Benjamin King

“Erfolg ist die Summe kleiner Anstrengungen, die man jeden Tag aufs Neue tut. Wer bereit ist, sich einzusetzen und seine Ideen konsequent zu verfolgen, wird vorankommen.

Manchmal in kleinen Schritten, manchmal in großen. Wichtig dabei ist, dass man sein Ziel stets im Blick behält und nicht aufgibt. Mich begeistert dabei zu sehen, was man rückblickend alles erreicht hat und wozu man im Stande war, obwohl es zu Beginn scheinbar schwierig bis unmöglich aussah – und gleichzeitig aber auch nach vorne zu schauen und gespannt zu sein, was noch alles möglich sein wird!” (Benjamin King, jgs-Absolvent als Mediengestalter)

Und nun zu Ramona Güntert, die nach ihrer Berufsausbildung zur Fotografin an der jgs, in Rochester (England) ihren Bachelor und in London ihren Master in Photography gemacht hat und nun an der Uni in der britischen Hauptstadt arbeitet:

Weiterkommen und immer wieder Neues finden: Ramona Güntert

“Das anders Sehen und anders Sein motiviert mich. Verschiedene Materialien zu sehen und zu spüren. Und ich lerne gerne von Anderen – von Studenten oder anderen Künstlern, von Freunden oder der Natur – die Liste ist lang. Dinge zu beschreiben, die man nicht versteht. Und doch sind es die ganz einfachen Dinge.

Die Motivation ist im Innern. Und das Einzige, was für mich zählt, ist der Fortschritt, das Weiterkommen. Das Finden dessen, von dem ich anfangs nichts wusste.

Beim Unterrichten in der Dunkelkammer bin ich offen und lerne gerne auch von den Studenten. Ich sage anfangs immer: “Ich weiß nicht mehr als ihr und ich würde gern auch von Euch lernen.” Gerade in der Fotografie kann man viel selber lernen durch Ausprobieren. Was aber wichtig ist: die Unsicherheiten wegzunehmen, im Machen zu unterstützen oder die eigenen Erfahrungen zu teilen.” (Ramona Güntert, jgs-Absolventin als Fotografin)

Text: A. Tennigkeit

Bilder: Kitanago, privat

 

 

 

 

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