Mediengestalterklassen begutachten Kalender und waren begeistert

Der GREGOR INTERNATION CALENDAR AWARD gehört zu den bedeutendsten Wettbewerben der Druck- und Medienbranche. Jedes Jahr wird im Haus der Wirtschaft dieser renommierte Preis verliehen. In diesem Jahr waren es mehr als 700 eingereichte Kalender aus dem In- und Ausland, in unterschiedlichen Kategorien wie WERBE-KALENDER, PHOTO-KALENDER, SELF-PUBLISHING-KALENDER und YOUNG-TALENT-KALENDER.

An den ausgestellten diesjährigen Kalenderproduktionen waren wieder viele Kreative aus der ganzen Welt beteiligt. Fünf Experten-Teams bewerteten die Gesamterscheinung der eingereichten Kalender nach thematischen, gestalterischen und herstellungstechnischen Kriterien. Fünf Preise gingen an die Kategorie SELF PUBLISHING, AWARD OF EXCELLENCE erhielten zehn Kalender für außergewöhnliche Einzelleistungen, fünf Geldpreise gab es für den kreativen Nachwuchs, für den alle zwei Jahre ausgeschriebenen YOUNG TALENT CALENDER AWARD.

Insgesamt wurden 54 Kalender ausgezeichnet. Davon wurden 14 Bronze-, 8 Silber- und 5 Gold-Preise vergeben. Von den eingereichten Photokalendern wurden 10 mit dem GREGOR PHOTO CALENDAR AWARD ausgezeichnet. Einem herausragenden Kalender kann als höchste Auszeichnung der Preis der Jury verliehen werden. Diese höchste Auszeichnung, den GREGOR 2019, erhielt das Kalenderprojekt “Typisch Montag, ein Jahr hat 7 Tage”, gestaltet von 20 Studierenden der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz. Japan war mit 62 Einreichungen Spitzenreiter bei den internationalen Kalendern.

Für Schüler und Lehrer bietet die jährliche Schau eine gute Möglichkeit, sich intensiv mit dem Thema Gestaltung und Technik auseinanderzusetzen und dabei das Zusammenspiel von Typografie und Bild, Farbe und Format zu analysieren. Vor allem im Zeitalter von Social Media und Internet bleibt der gedruckte Kalender mit all seinen technischen Möglichkeiten bzgl. Druckverfahren, Verarbeitung und Veredlung etwas Besonderes. Er spricht fast alle menschlichen Sinne an und wird hoffentlich noch lange Bestand haben. Die beiden Mediengestalter-Klassen des zweiten Lehrjahres waren allesamt begeistert.

Fotos und Textbeitrag | Wolfgang Aust

Die beeindruckende Fülle an kreativen Kalendern wurde unter die Lupe genommen.

Mit fast allen Sinnen werden die Kalender  untersucht – ein haptisches Vergnügen.

Die fotorealistischen Fotokalender beeindruckten anscheinend nicht nur die Jury.

Jeder Schüler hatte die Aufgabe, den Kalender seiner Wahl schriftlich zu analysieren.

Ist die Konzeption des Kalenders kreativ? Da gingen die Meinungen manchmal etwas auseinander und regten zur Diskussion zwischen Lehrer und Schüler an.

Jeder Schüler beurteilte seinen Kalenderfavoriten schriftlich in fünf vorgegebenen Bereichen.

Mit entsprecher QR-App konnte der Code gescannt und eine erweitere Anwendung auf dem Smartphone betrachtet werden – somit ein Kalender mit Mehrwert.

Der Umgang mit dem Fadenzähler zur besseren Beurteilung von Rasterweiten, Punktform, Farbe und Druckverfahren war für manch einen Schüler etwas ungewohnt.War das verwendete Druckverfahren nicht sofort erkennbar, half einer der anwesenden Fachlehrer weiter.

Neben dem Eingangsbereich im Landesgewerbeamt bestand die Möglichkeit zur Einkehr unter Palmen.

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