Interview mit Denise Böhringer und Alexander Suckfüll

Die Jahrespublikation impuls ist im Cannstatter Kursaal der Öffentlichkeit präsentiert worden, die Abschlussprüfungen stehen noch an, aber der 49. Technikerjahrgang an der jgs befindet sich auf der Zielgeraden dieser zweijährigen Weiterbildung. Grund genug für uns, der einzigen Technikerin Denise Böhringer und dem Projektleiter des impuls-Projekts Alexander Suckfüll diese Fragen zu stellen:

Zunächst ein Blick zurück: Wie fühlt sich die Zeit als 49. Technikerjahrgang für Sie aus heutiger Sicht an?

B: Die Weiterbildung zur Druck- und Medientechnikerin ist eine vielschichtige und intensive Zeit. Diese Zeit fühlt sich durch die tiefen Einblicke sowohl in Theorie, als auch praktischen Erfahrungen sehr lebensnah an. Durch diesen Technikerlehrgang fühle ich mich geehrt, ein Teil des 49. Jahrgangs an der jgs sein zu dürfen.

S: Nun, noch fühlt sich alles an, als wäre diese Zeit noch nicht beendet. Die beiden Jahre sind auf jeden Fall viel zu schnell an uns vorbei gerast, angefüllt mit harten, aber auch tollen Zeiten. Ich kann allerdings schon jetzt sagen, dass ich unser Team vermissen werde.

Blick nach vorn: Wie soll es für Sie beruflich jetzt am besten weitergehen?

S: Ich sehe meine Stärken definitiv in den technischen und leitenden Bereichen. Durch die Leitung des Impulses und die dazugehörigen Aufgaben bin ich gewachsen. Diese Herausforderung hat mir aber auch gezeigt, dass ich genau dafür gemacht bin und darauf ziele ich ab. Nicht sofort, aber mit entsprechenden Erfahrungen zur rechten Zeit.

B: Durch diese Weiterbildung habe ich beste Voraussetzungen, im Berufsfeld der Printmedien neue Herausforderungen anzunehmen. Ich wünsche mir, einen Arbeitsplatz zu finden, der mich ausfüllt und mir ermöglicht, das Gelernte umzusetzen. In die berufliche Zukunft gehe ich mit einem positiven Blick.

Erinnern Sie sich an eine lustige oder komische oder sonst erzählenswerte Situation aus der gemeinsamen Zeit an der jgs?

B: Da fällt mir spontan die Exkursion unserer Klasse ins Allgäu ein. Sie war voller neuer Erfahrungen im Bezug auf interessante Firmenbesichtigungen, die sich nicht nur auf das Thema Print bezogen, sondern auch auf Genuss in einer Brauerei und Spaß bei sportlichen Aktivitäten.

S: Das ist die Suche nach dem Heu im Nadelhaufen. Unsere Zeit war so angefüllt mit Spaß und tollen Erlebnissen, dass zu viel heraussticht. Ich kann hier allerdings die vielen Momente in den Klassenräumen erwähnen, in denen wir uns alle gegenseitig aufgezogen haben – und die Lehrer stets mit von der Partie. Das hat wirklich unseren Zusammenhalt gestärkt und uns die Zeit verkürzt.

Text: A. Tennigkeit
Bildmontage: W. Aust

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