Am 22. September 26 besuchten zwei Mediengestalterklassen die „House of Banksy“-Ausstellung im Kronprinzenbau in Stuttgart.
Banksy ist der wahrscheinlich berühmteste britische Untergrund- und Straßenkünstler, der mit seinem Graffiti gleichzeitig provozieren und inspirieren will. Neben Brennpunkt-Themen wie Krieg, Polizeigewalt oder Kapitalismuskritik ist Banksy immer Nah am Zeitgeist. Es ist unsicher wer Banksy ist, da der Künstler immer im Verborgenen agiert und sich nicht öffentlich zeigt. Aber seine Kunstwerke erregen immer wieder die Öffentlichkeit und erzielen in Ausstellung und Auktion Rekordergebnisse im Millionenbereich.
Die Schülerinnen und Schüler waren nachhaltig beeindruckt von der Vielfalt der dargestellten Werke. Viele Werke von Banksy werden inzwischen auch für kommerzielle Zwecke genutzt. Das bedeutet: Mit seiner Kunst wird Geld verdient. Ob das bei Street-Art in Ordnung ist, kann man diskutieren. Street-Art ist Kunst im öffentlichen Raum, zum Beispiel auf Hauswänden. Darf Banksys Kunst in Ausstellungen gezeigt werden? Und gehört Street-Art überhaupt in Museen oder Galerien? Diese Fragen stellen sich auch deshalb, weil Banksy für seine Kritik an Kommerz bekannt ist. Banksy selbst gibt darauf eine Antwort: Von Juni bis Ende August 2023 wurden seine Werke in der Gallery of Modern Art in Glasgow ausgestellt. Er hatte dieser Ausstellung zugestimmt. Es war die erste Ausstellung seit 14 Jahren mit seiner offiziellen Erlaubnis.
Die empfehlenswerte „House of Banksy“-Ausstellung im Kronprinzenbau in Stuttgart kann noch bis 28.02.2027 besucht werden.
Bilder und Text: Roman Wagner

Die Schülerinnen und Schüler der JGS bei ihrem Besuch der Street-Art-Ausstellung „House of Banksy“ in Stuttgart.

„Girl with Balloon“ – eines der bekanntesten Werke des Street-Art-Künstlers Banksy.

Eindrücke aus der Ausstellung „House of Banksy“ in Stuttgart.

Banksys kreative Verbindung klassischer Landschaftsmalerei mit überraschenden Street-Art-Elementen.

Gesellschaftskritische Street Art: Banksys Auseinandersetzung mit Flucht und Migration.

Banksys provokante Botschaft über die gesellschaftliche Wirkung von Graffiti.

Gesellschaftskritik mit Humor: Banksys Auseinandersetzung mit Konsum und sozialer Ungleichheit.