JGS-Lesetipp: Das Flüstern der Feigenbäume

She’s a real Cosmopolitan: Geboren in Straßburg als Tochter türkischer Diplomaten, später hat sie in Istanbul gelebt und jetzt ist mit ihrer Familie in London sesshaft geworden. Ihre Bücher schreibt sie auf Englisch: Elif Shafan, deren Werke bereits in mehr als 50 Sprachen übersetzt worden sind. Jetzt ist ihr mit ihrem nagelneuen Roman „Das Flüstern der Feigenbäume“ ein richtig großer Wurf gelungen:

Die Insel Zypern im Jahr 1974. Die junge Türkin Defne und ihr griechischer Freund Kostas dürfen sich nur heimlich treffen, denn es ist Bürgerkrieg auf Zypern. Durch die Unruhen werden sie getrennt, doch viele Jahre treffen sie sich wieder: in einem neuen Leben, auf einer neuen Insel, in England. Die Autorin schafft es, die Zeitebenen von damals und heute geschickt zu verknüpfen, Themen wie Heimatverlust und Heimatfindung gekonnt aufzugreifen und daraus eine spannende Romanhandlung zu entwickeln:

Und was sagen die Anderen dazu?

Ruth Jones zeigt sich hellauf begeistert: „Eine wunderschöne und magische Geschichte, die mit Liebe durchtränkt ist. Umwerfend.Naomi Klein sieht darin „eine unendlich zärtliche Liebesgeschichte, die Kulturen und Generationen übergreift.“ Für Irene Bibal ist „Das Flüstern der Feigenbäume“ einer der schönsten Romane Elif Shafaks. Er sei „ungemein reichhaltig“ und als Plädoyer für Offenheit und Verständnis zu verstehen.

Und David Mitchell trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er konstatiert: „Das ist Balsam für unsere zerrüttete Zeiten.“

Ähnliche News