Vom 23. bis 26. Juni 2026 begaben sich 54 kreative Köpfe der Johannes-Gutenberg-Schule Stuttgart und der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd (www.gs-gmuend.de) auf eine inspirierende Exkursion zur Völklinger Hütte, einem UNESCO-Weltkulturerbe, das Geschichte, Industrie und Kunst auf einzigartige Weise verbindet.
Bei durchschnittlich 38 Grad an allen vier Tagen zeigten die Schülerinnen und Schüler trotz der Hitze vollen Einsatz, um an ihren Ideen zu arbeiten.
Teilgenommen haben die beiden ersten Klassen des Berufskollegs Grafik-Design , die Berufsschulklasse Fotografie im zweiten Lehrjahr sowie die zweite Klasse des Berufskollegs für Design, Schmuck und Gerät aus Schwäbisch Gmünd.
Die Exkursion stand ganz im Zeichen der künstlerischen Auseinandersetzung mit Gegensätzen und Technologie. Die Grafik-Design-Klassen arbeiteten zum Thema »Clash – Zusammenprall der Gegensätze« und setzten ihre Ideen in Zeichnungen, Drucken, Frottagen und Texten um. Die Schüler*innen des Berufskollegs für Design, Schmuck und Gerät entwarfen im Vorfeld Halsschmuck zum Thema »Mensch – Maschine«, die von den Fotografie-Schülerinnen und Schülern in der beeindruckenden Kulisse der Völklinger Hütte fotografisch in Szene gesetzt wurden. Die Konzepte dafür hatten sie gemeinsam in vorherigen Treffen entwickelt.
Ein besonderes Highlight für die Grafik-Design-Klassen war der Ausflug nach Metz am Donnerstag. Dort besuchten sie das Centre Pompidou-Metz, ein Mekka für zeitgenössische Kunst, sowie die Kathedrale Saint-Étienne. Mit ihren 6.500 Quadratmetern farbigen Glasfenstern trägt sie den Beinamen »Laterne des lieben Gottes«.
Die Völklinger Hütte bot nicht nur eine einzigartige Kulisse, sondern auch Raum für kreativen Austausch und experimentelles Arbeiten. Die Begeisterung für diesen faszinierenden Ort, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufeinandertreffen, war groß – und so mancher hätte trotz der Hitze gerne noch länger bleiben mögen.
Text: Maria Mock / Fotos und Film: JGS + 3BKSuG




