150 Jahre Lyonel Feininger am 17. Juli

Erst mit 36 Jahren findet Feininger zur Malerei, die ihn weltberühmt macht. Vorher hat er als Karikaturist für deutsche, amerikanische und französische Zeitschriften gearbeitet. Und erst 1911 werden 6 Gemälde von Feininger im Pariser Salon des Artistes Indépendants ausgestellt. Feiningers erste Einzelausstellung wird am 2. September 1917 eröffnet. Gezeigt werden 45 Gemälde und 66 weitere Werke.

Gropius holt ihn 1919 als Werkstattleiter ans Bauhaus in Weimar. In den Sommermonaten fährt er nun mit seiner Frau Julia und den drei Söhnen gern an die Ostsee nach Rügen und Usedom, Inspiration für seine raffiniert ausgetüftelten, geometrisch strukturierten Arbeiten findet er durch Kirchen und Dorfkerne im Weimarer Umland.

1937 flieht Feininger mit seiner Frau nach New York, weil die Arbeitsbedingungen in Deutschland unerträglich geworden waren. In seinen Bildern setzt er sich nun auch mit der Wolkenkratzer-Architektur und den Straßenschluchten der Megacity auseinander. 1956 stirbt Feininger in seiner New Yorker Wohnung, sein Sohn Andreas Feininger wird ein weltbekannter Fotograf.

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