Cro: „Hätte ich die Maske nicht, wäre ich anders zu fremden Menschen“

 

Die meisten wissen es: Cro alias Carlo Waibel hat – kurz bevor sein Stern am Pop- und Rap-Himmel so richtig aufging – an der jgs erfolgreich seine Mediengestalterausbildung absolviert.

Damals trug er natürlich noch keine Pandamaske, ich war drei Jahre zwar nicht sein Klassenlehrer, aber einer seiner Fachlehrer und weiß, wie er ohne aussieht. Im Unterricht aktiv, meinungsstark und geistig voll da, saß er in der letzten Reihe und zeichnete und scribbelte ständig vor sich hin. Wen das nicht störte, der konnte mit wachen Antworten auf Fragen rechnen.

Kurz darauf ging sein Aufstieg durch die Decke zum Megastar. Das mit der Pandamaske hat er sich vorher gut überlegt und er nutzt sie bis heute geschickt: „Ich laufe durch die Straßen und werde ohne Maske null erkannt, einmal im Monat vielleicht. Das ist gut für meinen Charakter. Hätte ich die Maske nicht, wäre ich glaube ich anders zu fremden Menschen. Dann hätte ich wahrscheinlich Starallüren. Wenn ich den Schutzschild Maske nicht hätte, bräuchte ich den Schutzschild des Arschlochseins.“ Wir lernen: Wofür eine Maske alles gut sein kann.

Und: Am 5. Juli spielt und performt Cro live auf der Openair-Bühne am Mercedes Benz Museum in Stuttgart. Es gibt noch Karten.

Foto: Superbass

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