Wir schließen ein Kapitel – und wagen den nächsten Schritt. Vom 15. bis 17. Juli 2025 präsentierten die Absolvent:innen des staatlichen Berufskollegs Grafik-Design der Johannes-Gutenberg-Schule Stuttgart ihre Abschlussarbeiten unter dem Titel „KLAMMER ZU(“ im Alten Automatenwerk in Stuttgart-Feuerbach.
Die Ausstellung markierte nicht nur das offizielle Ende ihrer Ausbildung – sie stand auch symbolisch für einen bewussten Übergang. Die Klammer wird geschlossen, um Platz für neue Projekte, neue Wege und neue Perspektiven zu schaffen.
30 junge Designer:innen zeigten in ihren Abschlussarbeiten die ganze Bandbreite der visuellen Kommunikation: Von Print- und Webdesign, über Illustration, Typografie, Editorial, bis hin zu Film, Installationen und interaktiven Formaten reichte das beeindruckende Spektrum. Inhaltliche Tiefe, gestalterische Qualität und konzeptionelle Stärke standen im Zentrum der Ausstellung.
Während aller Ausstellungstage fanden Führungen statt, bei denen Besucher:innen von den Gestalter:innen persönlich durch die Projekte begleitet wurden. So entstand ein direkter Einblick in kreative Prozesse, Ideenwelten und individuelle Portfolios – und ein intensiver Austausch mit einer neuen Generation junger Designer:innen.


Eröffnung mit Worten, Preisen und Wertschätzung
Die feierliche Vernissage am 15. Juli wurde eröffnet durch Schulleiter Thomas Dulisch, der den Absolvent:innen seine Anerkennung aussprach und die Ausstellung offiziell eröffnete. Anschließend überreichte Alfred Schäfer die Karl-Walcker-Preise für besondere schulische und soziale Leistungen: Juna Pohlmann wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet, Artur Schulz erhielt den zweiten Preis.




Ein besonderer Moment: Bastian Neff eröffnete die Ausstellung im Namen des Jahrgangs – mit einer frei improvisierten, eindrucksvollen Rede, die beim Publikum bleibenden Eindruck hinterließ.


Für das leibliche Wohl sorgte während der gesamten Ausstellungszeit das engagierte Catering-Team des Jahrgangs. Mit Sektempfang, Fingerfood und liebevoll zubereiteten Leckereien trugen die Gestalter:innen nicht nur gestalterisch, sondern auch kulinarisch zum Gelingen bei.

Die Finissage am 17. Juli bildete den emotionalen Höhepunkt der Ausstellung: In einer atmosphärischen Abschlussveranstaltung präsentierten die Absolvent:innen eigene Texte und Gedanken, die tief blicken ließen. Auch ehemalige Schüler:innen bereicherten den Abend mit Lesungen und persönlichen Beiträgen. Begleitet wurde das Programm von Videovorführungen bevor die Veranstaltung in einen gemütlichen Ausklang überging.
Nach einem reibungslosen Abbau am Freitag verabschiedete sich der Jahrgang von den Räumen – und blickt nun nach vorn. Mit viel Mut, Kreativität und dem Willen, ihre Spuren in der Designwelt zu hinterlassen, öffnen die Absolvent:innen ihre nächste Klammer: in Studium, Beruf, Selbstständigkeit oder ganz neuen Projekten.
KLAMMER ZU( – eine Ausstellung, die mehr war als ein Abschluss. Ein Statement. Ein Aufbruch.
























Text: 3BK, Fotos: Bertram, Wagner





