“Bestens auf eine Führungsposition vorbereitet”: Interview mit 2 Technikern

Die Jahrespublikation impuls ist im Cannstatter Kursaal der Öffentlichkeit präsentiert worden, die Abschlussprüfungen stehen noch an, aber der 49. Technikerjahrgang an der jgs befindet sich jetzt auf der Zielgeraden dieser zweijährigen Weiterbildung. Grund genug für uns, den Technikern Florian Kraus und Jakob Arnold diese Fragen zu stellen:

Blick zurück: Wie fühlt sich die Zeit als 49. Technikerjahrgang im Rückblick für Sie aus heutiger Sicht an?

K: Es ist kaum zu glauben, dass die zwei Jahre jetzt dann schon vorbei sind. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und umso mehr freue ich mich darüber, die Entscheidung getroffen zu haben, diese Weiterbildung zu machen. Ich bin stolz darauf, ein Teil dieser Historie zu sein und in Zukunft die Druckindustrie als praktisch und theoretisch ausgebildeter Fachmann zu unterstützen. Ebenso konnten wir über die zwei Jahre sehr viele Kontakte in der Druckbranche knüpfen, egal ob sie durch Vorträge, Betriebsbesichtigungen oder Projekte zustande kamen.

A: Es war definitiv eine sehr bereichernde Zeit. Ich habe nicht nur mein Fachwissen vertiefen können, sondern konnte über den sprichwörtlichen Tellerrand hinausschauen und bin persönlich an den Aufgaben gewachsen. Das beste Beispiel hierfür war das Projekt zur Erstellung unserer Abschlusspublikation „Impuls“. Dabei wurde so manches Problem gelöst und es entstanden interessante Kontakte inner- und außerhalb der Druck- und Medienbranche. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei den Lehrkräften, die uns in den vergangenen zwei Jahren begleitet haben, bedanken. Sie waren stets in der Lage, meinen Wissensdurst zu löschen und standen uns mit Rat und Tat zur Seite.

Blick nach vorn: Wie soll es für Sie beruflich jetzt am besten weitergehen?

K: Durch die Projekte, die wir verfolgen durften und das nötige Fachwissen, das wir vermittelt bekommen haben, hat uns die Schule bestens auf eine Führungsposition vorbereitet. Für mich soll es auch in meiner beruflichen Karriere immer neue Dinge geben, die ich lernen muss und in die ich mich mit meinem Wissen einarbeiten kann. Mein Weg führt mich zurück in meinen Ausbildungsbetrieb, in dem ich als Projektmanager/Assistenz der Betriebsleitung arbeiten werde, dort kann ich mein Wissen unter Beweis stellen und mich neuen Herausforderungen stellen.

A: Ich werde zur Konradin Druck GmbH in Leinfelden-Echterdingen zurückkehren. Dort habe ich bereits meine Ausbildung absolviert und wurde vom Betrieb auch während der Weiterbildung zum Techniker unterstützt. Ich freue mich auf neue, spannende Aufgaben und darauf, meine durch den Technikerlehrgang gestärkte fachliche Kompetenz im neuen Job einzubringen.

Erinnern Sie sich an eine lustige oder komische oder sonst erzählenswerte Situation aus der gemeinsamen Zeit an der jgs?

K: Da wir eine ziemlich kleine Klasse sind, haben wir uns sehr gut über die 2 Jahre kennengelernt und sind wie eine kleine Familie zusammengewachsen. Egal um welche Themen es ging, der Klassenzusammenhalt war immer da und dieser hat uns durch jegliche Situationen gebracht. Auch die Lehrer behandelten uns natürlich nicht wie normale Schüler, da die Erwachsenenbildung eine ganz andere Grundlage für den Unterricht bietet, dadurch war die ein oder andere Unterrichtstunde auch mal ziemlich witzig.

A: Wir hatten als Klasse sehr viel Spaß zusammen und es gab viele lustige Momente. Die Exkursionen, egal ob ins Allgäu oder nach Würzburg, waren immer eine tolle Zeit. Ich hoffe, dass der Kontakt zu den Kollegen auch über die Technikerschule hinaus bestehen bleibt.

Text: A. Tennigkeit
Bildmontage: W. Aust

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