JGS on Top: Visuelle Designerinnen gewinnen 1. Preis des Kultusministeriums

Die Fachschule für Visuelle Kommunikation an der JGS entwickelte ein komplettes Gestaltungskonzept für die Neugestaltung aller Bildungsplan-Cover für die Beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg.

Im Rahmen des Typografie-Unterrichts bei ihrem Gestaltungslehrer Maurizio di Dario erstellten die Fachschüler im Herbst 2019 zunächst neue Cover-Entwürfe. Ihre Überlegungen wurden im Rahmen des Produktionstechnik-Unterrichts bei ihrem PrePress-Lehrer Roman Wagner im Frühjahr 2020 weiter überarbeitet und optimiert, um diese dann einzureichen.

Thomas Hindermann vom Kultusministerium sichtete mit seinen KM-Kollegen alle Entwürfe und wählte den Gewinnerentwurf im Herbst 2020 aus. Nach weiteren Detailanpassungen und Überarbeitungen in mehreren Versionen wurden die finalen Bildungsplan-Cover Anfang des Jahres 2021 in die Print- und Digitalmedien-Produktion gegeben.

Die angehenden Fachschülerinnen Nora Linda Nann, Nina Pichler und Anna Sophie Hofmann (nicht auf dem Bild) durften sich freuen, mit ihren im Team gemeinsam entwickelten Cover-Versionen für den 1. Preis ausgewählt worden zu sein. Besonders große Freude hatten die drei jungen Damen an dem Preisgeld über 435 € für jede von ihnen. Aber auch für alle anderen eingereichten Entwürfe wurde eine Wettbewerbsprämie an die teilnehmende Klasse der Fachschule Visuelle Kommunikation ausgegeben.

Die Schülerinnen und Schüler freuten sich, dass ihr neues und frisches Gestaltungskonzept solchen Anklang gefunden hat und letztendlich jetzt für alle Bildungsplan-Cover der Beruflichen Gymnasien in ganz Baden-Württemberg eingesetzt wird. Bei diesem Gestaltungs-Projekt zeigte es sich auch, dass ein gutes Konzept wichtig ist und man als Gestalter zum einen einen langen Atem und zum anderen viel Know-how für die Details der produktionstechnischen Umsetzung im Print- und Digitalmedienbereich besitzen muss.

Das alles lernen die Schülerinnen und Schüler an der Fachschule für Visuelle Kommunikation an der JGS. Leider ist die Zukunft dieser erfolgreichen Schulart momentan ungewiss. Die jetzige Preisträger-Klasse bereitet sich auf ihre Prüfung zu Beginn des Sommers vor. Für das neue Schuljahr ist eine Klassenbildung derzeit wegen bisher zu geringer Anmeldezahlen noch nicht sicher.

Wenn Sie also Ihr Gestaltungs-Wissen erweitern wollen, melden Sie sich bei uns an der Fachschule für Visuelle Kommunikation an. Unser Abteilungsleiter Thomas Dulisch freut sich über Ihr Interesse an dieser Fachschule. Sie können in Teilzeit die 2-jährige Fortbildung zum Visuellen Designer besuchen. Jeweils montags und samstags ist Unterricht. Die wöchentliche Unterrichtszeit umfasst montags acht und samstags sechs Stunden. Für anfallende Hausarbeiten benötigen Sie zusätzliche Zeit. Zur Unterrichtszeit gehören auch Workshops und Exkursionen, wenn diese wieder durch die Rahmenbedingungen zugelassen werden.

Mit unserer “Fachschule für Visuelle Kommunikation” bieten wir bundesweit die einzige Weiterbildungsmöglichkeit an, sich für den Bereich des visuellen Designs in Teilzeit zu qualifizieren.

Der Abschluss ist “Staatlich geprüfter Visueller Designer digital und print (m/w)”.

Die Zielgruppe für diese Fachschule hat sich mit den Veränderungen in der Medienwelt erweitert und es sind nicht nur Mediengestalter, sondern auch Fachkräfte und Quereinsteiger aus Verlagen, Marketing, Fotografie und Agenturen, die zwei Jahre lang am Montag- und am Samstagvormittag an ihrer Karriere arbeiten. Die Fortbildung ist für sie der Einstieg in eine erfolgreiche Zukunft in der Werbe-, Grafik-, Buch- und Kommunikationsbranche als Angestellte, Freelancer oder Selbständige.

Als Weiterbildung für gestalterisch ambitionierte Fachkräfte knüpfen wir an das Fachwissen der Teilnehmer aus Berufsausbildung und beruflicher Erfahrung an. Wir vermitteln vertiefte Kenntnisse in Theorie und Praxis der Konzeption, des Entwurfs und der Realisation von Projekten im Bereich der visuellen Kommunikation.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, melden Sie sich hier (Weiterbildung | Visueller Designer digital und print, staatlich geprüft (m/w) Stuttgart) an.

Fotos und Text: Roman Wagner

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